Wolfgang Böhmer

1970 in Innsbruck geboren ist Böhmer seit 15 Jahren als freischaffender Künstler tätig. Über seine Reisen als Journalist in Kriegs- und Krisengebiete hat er Bücher geschrieben und zahlreiche Vorträge gehalten.

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Böhmer hat Philosophie studiert und beschäftigt sich künstlerisch mit Fragen des Existenzialismus.

20 Jahre lang hat der Künstler, Philosoph, Autor und Journalist die Welt bereist, über Naturkatastrophen, Kriege und Hungersnöte geschrieben.  Die Wucht der Eindrücke und Begegnungen hat den Künstler Böhmer geformt und inspiriert. In seinen Arbeiten thematisieren der 49jährige die Verschiebung des Lebenshorizontes, die Schönheit und die Schicksalshaftigkeit des Daseins und den vergeblichen Versuch der Beherrschbarkeit und Planung des Lebens.

Böhmer arbeitet großformatig. Die Bilder sind getragen von Industrielacken, Ölen, Wasser, den Händen, Erde, Sand, Asche. In seinem Zyklus Naturalized vergräbt er Bilder über Wochen auf Bergen, lässt die Natur auf seinen künstlerischen Entwurf antworten.

Artist Statement

Böhmers Bilder spüren den existenziellen Momenten im Leben nach. Sie sind Ausdruck der Wucht existenzieller Erfahrungen. Das Ergebnis sind Bilder, die im Idealfall Auslöser für eine persönliche Konfrontation des Betrachters mit seinem eigenen Erlebtem ist.

Unser Leben, unser Dasein entscheidet sich in wenigen Momenten. Die Augenblicke, in denen das Leben eine neue Wendung nimmt, sind die existenziellen Dreh- und Angelpunkte unseres Daseins. Sie werfen uns auf uns selbst zurück. Dieser Augenblick spricht aus meiner Kunst.

Es geht dabei nicht darum meine Bilder nachzuempfinden. Es geht darum, selbst wieder zu empfinden. Im Idealfall sind meine Bilder Katalysatoren für das eigene existenzielle Empfinden, für dasa „Erkenne dich selbst“ das als Inschrift schon den Apollotempel Delphi vor 2500 Jahren zierte. Aus der Perspektive des Existenzialismus öffnen sich dabei neue Blickwinkel auf unser Dasein.