Das Vermächtnis der Familie Aloys
Seit fast einem Jahrhundert prägt die Familie Aloys die Verwandlung Ischgls – vom abgeschiedenen Bergdorf zu einem der renommiertesten Skigebiete der Welt. Alles begann mit Erwin Aloys, dessen visionäre Kraft den Grundstein legte: Er initiierte den Bau der ersten Seilbahn Ischgls und ebnete damit den Weg für die Zukunft des Ortes.
Eine Familie.
Eine Vision.
1976 eröffneten sein Sohn Günther Aloys und seine Frau Elisabeth das ursprüngliche Hotel Elisabeth – mit einem Niveau an Service und Raffinesse, das die Gastfreundschaft in Ischgl neu definierte und die tiefe Verbundenheit der Familie mit der Region unterstrich.
Oben: Eröffnung des Hotels Elisabeth. Links: Günther Aloys mit einer Freundin. Rechts: Erwin und Olga Aloys
In den folgenden Jahrzehnten prägte die Familie Aloys das Wachstum des Skigebiets: Erwin als Bürgermeister, Günther mit der Einführung der Top of the Mountain-Konzerten, die Ischgl international bekannt machten.
Erwin Aloys
Ischgl neu gestalten
Heute tragen Erwins Enkelin Mirjam Aloys und ihr Mann Markus Pfister das Erbe weiter. Unter ihrer Leitung avancierte das Elizabeth Arthotel zum Fünf-Sterne-Haus, wurde mit dem One Key des MICHELIN Guide ausgezeichnet und zählt heute zu den führenden alpinen Refugien Europas.
1: Mirjam Aloys und Markus Pfister. 2: Elisabeth Aloys. 3: Günther Aloys. 4: Erwin Aloys mit Frauen
The Art of Legacy
2026, zum 50-jährigen Jubiläum, eröffnet das Haus The Art of Legacy – eine seltene archivarische Fotoausstellung, die die Familiengeschichte über Jahrzehnte hinweg lebendig werden lässt.
Geboren am 28. Mai 1910, wuchs Erwin Aloys inmitten der rauen Landschaft Ischgls auf. Er wurde zu einem versierten Bergsteiger und Jäger, zählte in den 1930er Jahren zu den nur vier qualifizierten Skilehrern der Region und diente später als Soldat im Zweiten Weltkrieg.
Mit bemerkenswerter unternehmerischer Entschlossenheit sammelte er durch breite Unterstützung der Paznauner Bevölkerung sowie über die Talgrenzen hinaus bis nach Wien 12 Millionen Schilling – genug, um 1963 die erste Seilbahn der Region zu errichten. Ein Meilenstein, der den einst unzugänglichen Alpenraum für den Tourismus öffnete.
Eine Reise durch fünf Jahrzehnte Geschichte
1960er Jahre
1961: Dank Erwin Aloys wird die Finanzierung der Silvretta Bahn gesichert – der Bau der ersten Ischgler Seilbahn beginnt.
1963: Am 15. Dezember eröffnet die Silvretta Bahn und läutet den Tourismusaufschwung Ischgls ein.
1968: Günther Aloys absolviert die Hotelfachschule in Innsbruck.
1969: Günthers Partnerin Elisabeth Hämmerle schließt ebenfalls die Hotelfachschule ab. Günther tritt in den Tourismusverband Ischgl ein.
1969: Erwin und Olga Aloys errichten das erste Familienhotel in Ischgl – das Hotel Madlein.
1970er Jahre
1974: Erwin Aloys wird Bürgermeister von Ischgl und begleitet maßgebliche Entwicklungen des Ortes.
1975: Günther und Elisabeth Aloys eröffnen das Café Marend und erweitern das familiäre Gastgewerbe.
1976: Am 19. Dezember öffnet das Hotel Elisabeth als Vier-Sterne-Haus – ein neues Kapitel für Familie und für Ischgl.
1977: Die Fimbabahn nimmt ihren Betrieb auf und stärkt die Skainfrastruktur.
1978: Die Silvretta Ski Arena wächst und verbindet Ischgl mit Samnaun in der Schweiz.
1980er Jahre
1980er: Der Tourismus boomt weiter in der Region.
1981: Elisabeth Aloys eröffnet die erste Boutique Ischgls im Hotel Elisabeth.
1986: Erwin Aloys beendet seine letzte Amtszeit als Bürgermeister.
1990er Jahre
1990: Günther Aloys lädt das Bolschoi-Ballett zum Auftritt am Berg ein.
1994: Mirjam Aloys beginnt nach Abschluss der Hotelfachschule Innsbruck ihre erste Saison im Hotel Elisabeth.
1995: Günther Aloys organisiert das erste Top of the Mountain-Konzert – Eröffnung mit Elton John, gefolgt von einer Modenschau mit Vivienne Westwood und Naomi Campbell.
2000er Jahre und danach
2000: Das Hotel Elisabeth eröffnet die neue Schatzi Bar und bereichert die lebendige Après-Ski-Szene Ischgls.
2006/07: Günther Aloys und Paris Hilton starten eine weltweite, hochkarätige Promotionszusammenarbeit. Zu ihrem 26. Geburtstag wurde ihr zu Ehren eine rauschende Feier am Prennerhang ausgerichtet.
2011: Nach behutsamer Übergabe übernehmen Mirjam Aloys und Markus Pfister das Hotel Elisabeth. Es folgt eine umfassende Renovierung – das Haus wird zum Elizabeth Arthotel.
2017: Eine zweite umfassende Renovierung erneuert Außenbereich und Spa des Elizabeth Arthotels grundlegend – und lässt es die 5-Sterne-Klassifizierung erreichen.
2025/26: Passend zum 50-jährigen Jubiläum wird das Elizabeth Arthotel mit dem One Key des MICHELIN Guide ausgezeichnet und eröffnet eine neue Dachterrasse mit fantastischem Blick auf den Prennerhang. (die finale Abfahrt nach Ischgl)